Samples
/ MusikbeispieleUm Ihnen meine Musik etwas näher zu bringen haben Sie hier die Möglichkeit sich einige Beispiele im MP3 Format herunterzuladen. Hierbei handelt es sich um keine Studioaufnahme, sondern um eine Liveaufnahme im Rahmen meines Masterrecitals an der Northwestern University, Chicago, 1998. Bitte entschuldigen Sie daher die Aufnahmequalität.
Bei der Auswahl der Stücke habe ich versucht einen groben Überblick über meine musikalische Stilrichtung zu vermitteln. Es sind ausschließlich Originalkompositionen amerikanischer Komponisten.
John Anthony
Lennon
Distances within me (1979)
Altsaxophon/Piano
Yoko Yamada-Salvaggio, Piano
(Ausschnitt)
John Anthony Lennon wurde 1950 in Greensboro, North Carolina, USA geboren. Er studierte Geisteswissenschaften an der Universität San Francisco und erhielt das Magisterium und Doktorat an der Universität Michigan, wo er bei Leslie Bassett und William Bolcom studierte. Lennon wurde von verschiedensten Ensembles beauftragt, unter anderem von den John F. Kennedy Theatre Chamber Players und den Boston Symphony Chamber Players. Zu seinen vielen Auszeichnungen zählen der Prix of Rome, Guggenheim und Charles Ives Awards.
Distances within me, geschrieben 1979, wurde von James Forger beauftragt. Der Titel bezieht sich auf eine Kette von Emotionen und reflektiert das Instinktive, mehr als die Form in der das Stück komponiert wurde. Mehre wiederkehrende Themen und Motive geben den Eindruck einer Rondoform, obwohl es eigentlich durchkomponiert wurde. Der Komponist variiert Komplexität und Intensität um verschiedene Empfindungen bei dem Zuhörer hervorzurufen.
William Albright
Sonata (1984)
Scherzo (3. Satz)
Recitative et Dance (4. Satz)
Altsaxophon/Piano
Yoko Yamada-Salvaggio, Piano
William Albright wurde 1944 in Gary, Indiana, USA geboren. Er ist Komponist, Organist und Pianist und studierte mit Oliver Messiaen, Aaron Copland, Ross Lee Finney, Leslie Bassett und Marilyn Mason. Seit 1970 ist Albright Associate Director der Klasse für elektronische Musik an der Universität Michigan. 1982 wurde er Professor für Musik. Unter seinen Auszeichnungen für Kompositionen sind Ehrungen der American Academy of Arts and Letters, Fullbright Fellowships, Guggenheim Awards und Koussevitzky Foundaiton. Seine frühen Werke zeigen den Einfluß von Messiaen im Bezug auf Klangfarbe, Besetzung und der Verwendung von Chromatik. Seine späteren Werke kombinieren komplexen Rhythmus und Atonalität mit Elementen der Amerikanischen Popularmusik.
Sonata wurde 1984 für Altsaxophon und Klavier für die Duos Laura Hunter/Brian Connelly, Donald Sinta/Ellen Weelder und Joseph Wytko/Walter Cosand geschrieben. Der erste Satz, eine Erfindung, ist im höchsten Maße kontrapunktisch. Das Saxophon steht mit einer heroischen Kadenz im Mittelpunkt, bis es vom hämmern des Klaviers übertönt wird. Der zweite Satz ist dem Komponisten George Cacioppo gewidmet, der 1984 unerwartet gestorben ist. Der dritte Satz stellt das will-o'-the-wisp dar, ein Irrlicht, über das in Märchen erzählt wird, welches Wanderer in der Nacht von ihrem Weg abbringt. Der vierte Satz beginnt mit einem in sich gekehrten Rezitativ, dem ein wilder Tanz folgt.
Scherzo.mp3 Scherzo (3. Satz)
Recitative.mp3
Recitative
et Dance (4. Satz)
Mark Engebretson
She Sings, She Screams (1995)
Altsaxophon/Tonband
Mark Engebretson, geboren 1964, begann sein Kompositionsstudium 1987 bei Michel
Fuste-Lambezat, als er am Conservatoire National de Region de Bordeaux Saxophon
bei Jean-Marie Londeix studierte. Er absolvierte das Magisterium und Doktorat
an der Northwestern Universität, wo er bei M. William Karlins, Pauline Oliveros,
Marta Ptaszynska, Michael Pisaro, Stephen Syverud und Jay Alan Yim Komposition,
und bei Frederick L. Hemke Saxophon studierte. Engebretson wurde vom Harry N.
und Ruth F. Wyatt Fund unterstützt, um Auftritte seines Saxophonquartetts Not
Loud in New York zu finanzieren. Dasselbe Stück wurde ausgewählt, um die Northwestern
Universität 1990 beim Midwest Komponisten Symposium in Champaign, Illinois zu
repräsentieren. Er wurde mehre male vom österreichischen Kulturministerium beauftragt.
She Sings, She Screams wurde von Susan Fancher beauftragt, mit finanzieller Unterstützung des österreichischen Kulturministeriums. Die Premiere fand im Februar 1995 in der Stadtinitiative in Wien statt. Das Stück repräsentiert das erste Werk des Komponisten, welches in seinem eigenen elektronischen Studio entstand. Es besteht aus drei großen Teilen mit steigender Intensität, mit einer sehr kurzen Coda.